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Sie besteht aus den sieben Stadtteilen Arnum (Fläche: 4,61 km²), Devese (3,26 km²), Harkenbleck (3,47 km²), Hemmingen-Westerfeld (5,32 km²), Hiddestorf (8,69 km²), Ohlendorf (3,56 km²) und Wilkenburg (2,68 km²). Mit 31,65 km² ist sie der Fläche nach die kleinste Kommune der Region Hannover.

Die sieben früheren Gemeinden haben sich schnell zu einer örtlichen Gemeinschaft zusammengefunden. Charakteristisch für die Ortsteile ist die schnelle Entwicklung nach 1945. Wohnten im Gebiet der heutigen Stadt Hemmingen im Jahre 1939 nur 4.334 Einwohner/innen, sind es heute rund 18.500. Moderne Wohnbauten bestimmen das Ortsbild.

Im Ortsteil Hemmingen-Westerfeld zeigte sich eine stärkere bauliche Entwicklung schon 1935 bis 1939. Zwischen dem dörflichen Bereich Hemmingen und der Bundesstraße 3 entstand die „Siedlung“, neben der Bundesstraße 3 das Wohngebiet Westerfeld.

1956 begannen Rat und Gemeindedirektor der Gemeinde Hemmingen-Westerfeld eine weitsichtige Maßnahme, die im Bundesgebiet und auch im Ausland Beachtung fand: Auf 18 ha wurde von 1958 bis 1962 der Bereich „Ortsmitte“ mit fast 400 Eigenheimen und 300 Mietwohnungen in 3- und 7-stöckigen Gebäuden geschaffen. Gleichzeitig entstand ein Einkaufszentrum mit Läden aller Branchen. Mit der ev.-luth. Kirche und dem Rathaus bildete es den Ortsmittelpunkt von Hemmingen-Westerfeld. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Hemmingen zum ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.

Weitere Baugebiete setzten die Entwicklung fort und machten Hemmingen-Westerfeld zu einem bevorzugten Wohngebiet. Neuartige Wohnformen wurden frühzeitig geboten und fanden Anklang. Dies gilt für Gartenhofhäuser ebenso wie für ein Terrassenhaus. In einem neuen Baugebiet an der Berliner Straße entstand 1992 die Seniorenresidenz „Am Rosengarten“.

In den Jahren 2003 und 2004 wurden der Rathausplatz und ein Teil der angrenzenden Gebäude saniert und modernisiert. Das Rathaus wurde teilweise abgerissen und im Neubau erweitert und aufgestockt, um den Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht zu werden.

Der Neubau einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Hemmingen-Westerfeld vor rund 30 Jahren setzte auch im Schulbereich sichtbare Zeichen. Nach einer rund dreijährigen Grundsanierung erstrahlt diese seit 2003 in neuen Farben.

Hemmingen ist Standort eines Rundfunksenders des NDR für Mittelwelle (Frequenz: 828 kHz), UKW, DAB und digitalem TV (DVB-T) mit einem abgespannten Stahlfachwerkmast von 149,5 Metern Höhe mit den notwendigen Antennen.

Ein kleinerer, 108 Meter hoher Mast wurde am 12. April 2006 gesprengt, da er schon seit längerem nicht mehr benötigt wurde.

Die Bundesstraße 3 führt durch Westerfeld und Arnum. Für eine seit vielen Jahren geplante Ortsumgehung erging 2004 ein Planfeststellungsbeschluss. Dagegen eingereichte Klagen wurden im Juni 2009 vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg abgewiesen.

Hemmingen wird von mehreren Buslinien des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH) erschlossen und mit Nachbargemeinden verbunden.

Die Region Hannover plant, Hemmingen an die Stadtbahn Hannover anzuschließen. Der Bau soll nach der Fertigstellung der Ortsumgehung der B 3 beginnen. Die Region plant einen Baubeginn im Zeitraum 2012-14. Für den Abzweig in Oberricklingen ist die Stadtbahn-Station Wallensteinstraße beim Bau des Hochbahnsteigs bereits verlegt worden.

Die Teile Hemmingens sind untereinander und mit einigen Nachbarorten durch ein annehmbares Wander- und Radwegenetz abseits des Autoverkehrs verbunden, das ein gewisses Maß an Naherholungspotential birgt.

Lage der Stadt Hemmingen in der Region Hannover:

(Quelle: www.wikipedia.de)